Michael Hilger, 39 Jahre aus Gummersbach.

 

#Im Zwiegespräch

 

Seit wann fotografierst Du?

"Anfang 2016 hat mich das Foto-Fieber gepackt. Seitdem ist die Kamera immer dabei"

Und warum?

"Gute Frage. Ich habe immer schon viele Bilder mit einer GoPro im Sport gemacht. Vielleicht wollte ich endlich mal bessere Bilder haben."

Was treibt Dich an?

Heute gibt es durch Smartphones und Social Media eine unmenge an Bildern. Leider nicht immer gute. Ich freue mich einfach über herausragende Aufnahmen. Zudem will ich immer besser werden, ich bin ja Autodidakt."

Was fotografierst Du?

"Viel und sehr gerne Landschaften. Durch meinen Job bin ich viel unterwegs und die Kamera ist meistens mit dabei.

Dadurch konnte ich schon einige Topspots in Deutschland fotografieren."

Ist das alles?

"Nein, Menschen interessieten mich. Somit ist die Peoplefotografie auch ein Steckenpferd von mir. Genauso wie Events."

Wie sieht Dein Workflow aus?

"Landschaften sind verhältnismäßig einfach, da man meistens viel Zeit für die Planung hat. Apps wie PhotoPills helfen die Submodalitäten wie Sonne, Mond und Sterne zu beurteilen. Dann mit Stativ, Filtern und Objektiven zum Ort des Geschehens und hoffen das alles paßt. Die Entwicklung erfolgt hinterher in Adobe Lightroom und Photoshop."

Wie sieht das bei People und Event aus?

"Hier hilft keine App. Hier muss es immer ein wenig zügiger gehen und oftmals kommen hier auch ein oder mehrere Blitze zum Einsatz, was die Sache nicht vereinfacht. Hier hilft Erfahrung, die ich in den letzten Jahren sammeln konnte."

Du sagst du bist Autodidakt. Wie hast du dir das Fotografieren beigebracht?

Ich habe es immer schon so gehalten - zu allem, was man lernen will sollte man sich Bücher kaufen. Das habe ich gemacht. Den Weg muss man aber heute nicht mehr gehen, das Internet und vor allem Youtube sind geduldige Lehrer."

Du fotografierst also nicht im Automatik (A) Modus?

"Nein, zum Glück nicht. Ich fotografiere im (P) für Profi Modus. Ist natürlich Blödsinn, ein alter Canon-Witz. Ich fotogafiere manuel und wie jeder andere ambitionierte Fotograf auch mit Blenden-, bzw. Zeitautomatik."

Wie gehts weiter?

"Getreu dem Motto: die ersten 10.000 Bilder sind Deine schlechtesten - diese Marke habe ich wohl hinter mir - freue ich mich auf die kommenden Projekte."